WILLKOMMEN
Der Krieg ist zurückgekehrt, genau dorthin, wo sich einst die Geschichte von „Im Strudel des Schicksals“ entfaltete – in die ukrainische Ebene. Die Geschichte, so scheint es, wiederholt sich unweigerlich. Dieses eindringliche Buch erinnert uns daran, was geschieht, wenn ein Soldat in russische Gefangenschaft gerät, wenn die Menschlichkeit auf die Probe gestellt wird und das Überleben zum Akt des Glaubens wird.
Durch das packende Zeugnis von Janez Hribar, einem Mann, der im Zweiten Weltkrieg Unvorstellbares erlitt, werden die Leser Zeugen der Tragik und der Widerstandskraft des menschlichen Geistes. Dieselben Orte, die einst von der Ostfront gezeichnet waren, werden erneut vom Sturm des Krieges erfasst. „Im Strudel des Schicksals“ schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und zeigt, wie zerbrechlich der Frieden in Wahrheit ist.
Dieses Buch ist nicht bloß eine Kriegserinnerung – es ist ein Spiegelbild unserer heutigen Welt. Es lädt den Leser zum Nachdenken ein, lässt ihn erkennen, dass Frieden und Freiheit niemals selbstverständlich sind und wie leicht der Wille zum Dialog durch den Willen zur Zerstörung ersetzt werden kann.
Wer „Im Strudel des Schicksals“ liest, lernt jede Mahlzeit, jeden Tag in Sicherheit und jeden Sonnenaufgang in Freiheit zu schätzen. Es ist ein Buch, das das Herz des Lesers schwer macht – aber auch weiser.